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Musik | Neu für den Sektor
Wir präsentieren euch jede Woche die neuesten Songs, die wir in 1LIVE spielen.
Flo Rida hat sich für seine neue Single "Wild Ones" die australische Sängerin Sia mit ins Boot geholt. Die kennt ihr schon von David Guettas Single "Titanium". Wie bei Guetta veredelt Sia mit ihrer unverkennbaren Stimme nun auch Flo Ridas neue Single. Diese ist nach "Good Feeling" schon die Zweite aus dem noch nicht veröffentlichten Album "Only One Rida (Part 2)". Flo Rida hat letzte Woche bei den Grammys in einem Interview angedeutet, dass das neue Album auf jeden Fall ein Knaller und somit ein heißer Kandidat für die Preisverleihung im kommenden Jahr sein wird. Dazu muss das gute Stück, dessen Veröffentlichung schon mehrmals verschoben wurde, aber erst mal erscheinen. Im März tourt der amerikanische Rapper mit Kumpel Pitbull durch Kanada. Da könnten die beiden auch ruhig mal bei uns in Deutschland vorbeischauen.
Für Adele war das letzte Jahr Freud und Leid zugleich. Ihr zweites Album "21" brach nach seiner Erscheinung viele Chartrekorde. In ihrer Heimat Großbritannien ist es mit drei Millionen Exemplaren das meistverkaufte Album innerhalb eines Jahres und das erfolgreichste Album des 21. Jahrhunderts. Wow. Die Singles "Rolling In The Deep" und "Set Fire To The Rain" und "Someone Like You" standen auch bei uns hoch in den Charts. Dann der Schock, Adele musste sich im Herbst an den Stimmbändern operieren lassen, danach gab es erst mal Singverbot. Bis letzte Woche bei den Grammys. Dort sang sie ihren Hit "Rolling In The Deep" und räumte sechs Grammys ab.
Die vierte Single "Rumour Has It" begleitet Adele privat in eine kleine Karrierepause, die sie vor ihrem dritten Album einlegen möchte. Und die ist sicher nötig, schließlich handeln Adeles Songs von Emotionen und Enttäuschungen ihrer vergangenen Beziehungen. Da müssen erst neue Geschichten erlebt werden, die Adele dann in wundervolle Songs umschreiben wird. Wir freuen uns schon jetzt darauf.
Dass auch große Jungs noch gerne mit Lego spielen, ist ein offenes Geheimnis. Ed Sheeran, Shootingstar aus England, nimmt das zum Anlass, um daraus in einer versteckten Metapher einen Song über Beziehungen zu singen. "Lego House" ist nach "The A Team" die zweite Single aus seinem in Großbritannien schon mit Doppelplatin ausgezeichnetem Debütalbum "+". Bei uns ist das Album seit etwas mehr als einer Woche zu haben. Wie bei der ersten Single liegt die Stärke Ed Sheerans auch bei "Lego House" in dem akustischen Gitarrenpop und dem Erzählen kleiner Geschichten. Im Video zur Single lässt Ed sich vom ebenfalls rothaarigen Harry-Potter-Darsteller Rupert Grint vertreten.
Wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir sie für die Single zum neuen "James Bond"-Film halten. Der ist aber noch lange nicht fertig und doch fesselt "Do You Like What You See?" uns mit swingenden Bläserarrangements, einem Mix aus Gitarren und Orchester und der souligen Stimme von Ivy Quainoo, der Gewinnerin der Castingshow "The Voice Of Germany". Ein ungewöhnlicher Siegersong für eine Castingshow, von denen man eher Weichspüler-Pop gewohnt ist. Und vielleicht auch ein verstecktes Geheimnis dafür, warum "The Voice" mit einem neuen Konzept und extrem talentierten Kandidaten so erfolgreich war. Schon im Finale stand Siegerin Ivy mit Florence Welch von Florence And The Machine auf der Bühne und war ihr sowohl stimmlich als auch charismatisch ebenbürtig. Das schreit förmlich nach einem guten Karrierestart für die erst 19-jährige Berlinerin, die gerade an ihrem ersten Album arbeitet.
Roman Lob ist "Unser Star für Baku" und wird Deutschland am 26. Mai beim Eurovision Song Contest in der Hauptstadt von Aserbaidschan vertreten. In einem spannenden Finale gegen Konkurrentin Ornella de Santis konnte sich Roman mit seiner Version des von Jamie Cullum geschriebenen Songs "Standing Still" mit knappen 50,5 Prozent aller Zuschauerstimmen durchsetzen. Für den 21-jährigen Industriemechaniker aus Neustadt/Wied der mögliche Beginn einer Musikkarriere, wie sie Vorgängerin Lena vor zwei Jahren als Gewinnerin von Stefan Raabs Castingshow hingelegt hat. Roman geht mit Jury-Präsident Thomas D ins Studio, um sein erstes Album aufzunehmen. Das soll dann Mitte April erscheinen. "Standing Still" gibt es ab sofort als Single überall zu haben.
Der Bandname dieser Britischen Band ist eigentlich das Symbol ∆, genannt Delta. Das bekommt man – sofern man einen Apple-Computer besitzt – indem man die Tasten "Alt" und "J" drückt. Das ist allerdings abhängig vom Betriebssystem. Doch die Musik des Quartetts aus Leeds funktioniert auch ohne den etwas umständlichen Bandnamen. Ein gutes Beispiel ist die Single "Matilda".
Ein wunderschöner und sehr ungewöhnlicher Popsong zwischen Akustikgitarre und Besen-Schlagzeug, der klar macht, warum diese Band in England zur Zeit als äußerst viel versprechender Rohdiamant gehandelt wird. Das Debütalbum von Alt-J soll im Mai erscheinen.
Achtung, Madonna im Anmarsch. Mit dem neuen Album "MDNA" und der ersten, von Martin Solveig produzierten Single "Give Me All Your Luvin’" will die Queen of Pop wieder im Musikzirkus mitspielen und der jungen Konkurrenz zeigen, wer hier die Krone auf dem Kopf trägt. Da sie sich bekanntlich mit deutlich jüngeren Menschen umgibt, um ihr Alter von immerhin schon 53 Jahren herunter zu spielen, dürfen Nicki Minaj und M.I.A. bei der Single mal eben ins Mikrophon rappen und Madonna mit militärischen Sprechchören huldigen. Das neue zwölf Tracks starke Album "MDNA" wurde wie schon "Ray Of Light" von William Orbit produziert und wird daher wahrscheinlich poppig elektronisch klingen.
Um die Rückkehr in den Popolymp perfekt zu machen, hat Madonna gerade die Termine für ihre Europa- und Amerikatour 2012 veröffentlicht. Deutschland wird dabei am 28. Juni in Berlin mit einem Konzert berücksichtigt. Und wer letztes Wochenende ihre Show bei der Halbzeitpause des Superbowls gesehen hat, weiß, auf was er sich einlässt. Eine gut durchchoreografierte Megashow mit einer Halbplaybacksingenden Madonna, die, und da kommen nochmal die 53 Lenze ins Spiel, für ihre sportliche Leistung auf der Bühne und die vielen bekannten Hits, die sie ihr Eigen nenne darf, den größten Respekt verdient hat.
Da hat Jason Derulo beim Training zu seiner Tour nur mal kurz nicht aufgepasst und zack lag er beim Einüben neuer Saltis auf dem Boden. Die Folge: Zwei angebrochene Halswirbel und die Erkenntnis, dass es auch anders für ihn hätte ausgehen können. Seine erste Welttournee wurde abgesagt, auch die Deutschlandtermine im März waren davon betroffen, und Jason Derulo erholt sich mit schicker Brilli-Halskrause von seinem Sturz. Und kann nun ganz entspannt zusehen, wie sich seine neue Single "Breathing" entwickelt.
Die dritte Singleauskopplung aus seinem aktuellen Album "Future History" wurde von Michael Mind produziert und ist solider R'nB-Dance. Jason selbst weiß anscheinend ganz genau, wie er seine Songs in den Charts platzieren kann: "Schon während ich die ersten Zeilen eines Songs schreibe, kann ich fühlen, ob er später ein Hit wird oder nicht. Die Hauptsache ist jedoch, dass ich die Menschen mit meinen Tracks berühre", so Jason Derulo. Was er beim Schreiben von "Breathing" gefühlt hat, wissen wir nicht, aber so wie die Single um die Ecke kommt, kann es sich nur um gute Gefühle gehandelt haben.
Eigentlich ist ein Lullaby ja ein ruhiges Lied, das man kleinen Kindern zum Einschlafen leise ins Ohr säuselt. Bei den Gitarren von Nickelbacks aktueller Single "Lullaby" würden wir allerdings kein Auge zu bekommen. Nach "When We Stand Together" ist die Rockballade "Lullaby" die zweite Single aus dem aktuellen Nickelback Album "Here and Now", das es bei uns in Deutschland bis auf Platz zwei der Albumcharts geschafft hat.
Und während wir uns noch mit Einschlafproblemen herumquälen, basteln die Jungs von Nickelback daheim in Amerika an ihrer bislang größten US-Tour. Zusammen mit Bush und Seether werden sie von April bis Ende Juni große Rockmomente feiern. War ja klar, dass wir hier bei uns im Sektor nichts von diesem musikalischen Highlight zu sehen bekommen. Also Nickelback-Fans, entweder Amerikatickets kaufen oder das aktuelle Nickelback Album in der Dauerschleife durch eure Anlage jagen.
Die ersten Künstler für die deutschen OpenAir-Festivals stehen fest. Auch Nneka hat für das Summerjamfestival am 7. Juli in Köln zugesagt. Noch lange hin, bis wir wieder bei warmen Wetter draußen zu schöner Reggae - und Soulmusik die Hüften schwingen. Da braucht es die richtige Musik um bis dahin zu überwintern. Und die liefert Nneka mit "Shining Star", der zweiten Single aus ihrem aktuellen Album "Soul Is Heavy". Beschwingter und fröhlicher Soulpop einer der renomiertesten deutschen Soulacts, die auch international große Erfolge feiert und in einem Atemzug mit Ikonen wie Lauryn Hill oder Erikah Badu genannt wird.
Wie das kleine Land Norwegen es immer wieder schafft, neue, tolle Bands hervor zu bringen, ist schon bemerkenswert. Jüngstes Beispiel ist Team Me. Das Sextett aus Oslo sollte man unter allen Umständen im Auge behalten. Im Frühling 2011 erschien die Debüt-EP, die nicht nur in Norwegen Fans und Kritiker zu Jubelarien veranlasst hat. Die Single "Show Me" ist jetzt der erste Vorbote des Debütalbums "To the Treetops!", das Ende Februar erscheint.
Und sämtliche Vorschusslorbeeren erscheinen beim Hören des Songs sofort mehr als gerechtfertigt: "Show Me" klingt mit seinem stampfenden Beat und der üppigen Instrumentierung wie eine euphorischere Version von Arcade Fire... wenn man unbedingt einen Vergleich bemühen will. Und wenn nicht: einfach toll.
Es muss nicht immer der erste Platz sein: der Australier Matt Corby belegte 2007 nur den zweiten Platz bei der australischen Casting Show Australian Idol. Und hat damit allerdings eine bislang sehr erfolgreiche Karriere begründet: dazu zählen Vergleiche mit Jeff Buckley oder Nick Drake, ein Deal mit Communion Records (der Plattenfirma von Ben "Mumford & Sons" Lovett) und Konzerte im Vorprogramm von Elbow und Feist. Seine jüngste EP "Into the Flame", die auch den Song "Brother" enthält, kletterte bis auf Platz 3 der australischen Charts und wurde mittlerweile mit Gold ausgezeichnet. Und ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht.
Seit David Guettas "Where Them Girls At" läuft zumindest beruflich zwischen ihm und Amerikas schriller Rappopqueen Nicki Minaj so einiges. So viel, dass beide einen zweiten Song auf Guettas Album "Nothing But The Beat" produziert haben. Diesmal genießt Nicki Minaj auf "Turn Me On" Solostatus. Kein Flo Rida, der ihr in die Strophe rappt, das kann sie schön alleine. Auch wenn das gesungene Wort bei Nicki Minaj bis jetzt eher Seltenheitswert hatte, freute sich David Guetta ganz besonders, dass sie bei seinem Song eine Ausnahme macht. "Turn Me On" ist die fünfte Single aus dem dreifach vergoldeten Album "Nothing But The Beat".
Schon lange bevor Lana Del Reys Debütalbum "Born To Die" letzte Woche in Gänze das Licht der Welt erblickt hat, wurde ein ordentliches Tam Tam um die Dame aus New York gemacht. Ihre erste Single "Video Games" hat es schon auf Platz eins der deutschen Singlecharts geschafft. Nachdem der Song schon auf Youtube Millionenfach angeklickt wurde nur eine logische Konsequenz. Auch die Folgesingle "Born To Die" reiht sich wie fast alle Songs auf dem Album in den epochalen, melancholischen Pathos Lana Del Reys ein. Ob das jetzt authentisch ist und der Hype um ihre Person und die Musik gerechtfertigt ist, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Auf jeden Fall wird das Kunstprodukt Lana Del Rey konsequent von der Musik, den Videos und der Person Lana "Lizzie" Del Reys durchgezogen. Und "Born To Die" liefert nach "Video Games" genau den Sound ab, den Lana Del Rey als Marke verspricht.
Im nächsten Jahr feiern die Red Hot Chili Peppers ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Respekt. Für ihre musikalischen Verdienste werden sie in einigen Wochen in die "Rock'n'Roll Hall Of Fame" aufgenommen. Doch wer denkt, dass die Herren nach 30 Jahren so langsam ans Aufhören denken, der irrt sich. Ihr aktuelles Album "I'm With You" wurde gerade für einen Grammy nominiert und am 25. August stehen sie als Headliner beim ersten "Rock im Pott"-Festival in Gelsenkirchen auf der Bühne. Läuft doch alles prächtig. Und auch die neue Single "Look Around" klingt alles andere als verstaubt und liefert uns mit Funkrock im "Hump De Bump"-Style wieder musikalischen Input vom Feinsten. Schön, dass sich die Red Hot Chilli Peppers auch nach fast 30 Jahren für solche kreativen Highlights nicht zu schade sind.
Rizzle Kick" kennen wir schon durch ihren Rappart in Olly Murs Single "Heart Skips A Beat". Doch die Briten sind auch mit ihrer eigenen Songs sehr erfolgreich. Die ersten drei Singles aus ihrem Debütalbum "Stereo Typical" waren in der Heimat in den Top 10. Die erste Single "Down With The Trumpets" wird nun auch bei uns veröffentlicht. Und zeigt uns mit alten Charlston-Trompeten-Samples gleich mal eine Spezialität der beiden Musiker. Denn immer wieder streuen sie Samples vergangener Stile wie Soul, Funk und 80er Hip Hop in ihre Songs mit ein. Und machen so alte längst vergessene Melodien zu heute sehr tanzbaren Songs. Dazu ihr schöner britischer Akzent und los gehts es auch bei uns mit dem Ansturm auf unsere Singlecharts.
Rise Against sind seit über zehn Jahren im Geschäft. Und schaffen es trotzdem uns einen so erfrischend jungen Rocksound mit Punkattitüde zu präsentieren, dass wir um diese Kapelle einfach nicht herum kommen. Und wir sind nicht die Einzigen. Ihr letztes Album "Endgame" schoss letztes Jahr auf Platz eins der deutschen Albumcharts und manifestierte ihren Status als erfolgreichste Band neben Green Day in ihrem Genre. Die aktuelle Single "Satellite" festigt diesen Status erneut, erinnert uns an vergangene Offspring Platten und zaubert uns daher ein kleines Grinsen ins Gesicht. Am 1. März spielen die Rocker in der Dortmunder Westfalenhalle im Rahmen ihrer Deutschlandtour, und die Gigs beim Hurricane und Southside Festival Ende Juni sind auch schon bestätigt.
Im Sommer ist es soweit: dann soll das neue, vierte Studioalbum von M.I.A. erscheinen. Produziert, wie es sich gehört, auf der ganzen Welt und mit einer Armada von Produzenten. Die Wartezeit bis dahin kann man sich allerdings wunderbar mit dem aktuellen Mixtape "Vicki Leekx" versüßen. Das enthält unter anderem den Song "Bad Girls". Im Vergleich mit dem größtenteils eher kantigen und experimentellen Material des letzten Albums "Maya" ist "Bad Girls" fast schon ein netter, leichter Popsong. Aber nur fast. Die angespannte Vorfreude auf das Album wird mit diesem Song auf jeden Fall nicht geringer.
Die 1LIVE Krone als Bester Plan B Act dürfte mittlerweile einen Ehrenplatz auf Thees Uhlmann's Kamin gefunden haben. Doch das ist kein Grund für Untätigkeit und Müßiggang: mit "Das Mädchen von Kasse 2" liegt nun die dritte Single aus dem selbst betitelten Debütalbum vor. Der Song ist eine Art Dankeschön an alle, die arbeiten, wenn sich andere vergnügen, und präsentiert wieder einmal alle Stärken, die Thees Uhlmann so erfolgreich machen: schnörkelloses Songwriting, einen kraftvollen Text und dieser gewisse hemdsärmelige Charme. Das alles wird man auch bald wieder live erleben können: Im März ist Thees Uhlmann wieder auf Tour.
Was ein neuer Name manchmal bewirken kann: Die junge Londoner Synth-Pop-Band Official Secrets Act konnte vor zwei, drei Jahren zwar einige Kritiker und Musik-Nerds überzeugen, aber keinen richtigen Erfolg verbuchen. Also änderte man den Bandnamen kurzerhand in Citizens!, holte sich Alex "Franz Ferdinand" Kapranos als Produzent ins Boot und begann noch einmal von vorne. So bekam man dann auch einen Vertrag beim französischen Hipster-Label Kitsune. Mission "Zweiter Anlauf" war also ein voller Erfolg. Dass das alles allerdings auch völlig verdient ist, beweist die Single "True Romance": ein Song, der eher bescheiden und ruhig beginnt, aber dann mit jedem Takt an Fahrt und Größe gewinnt. "True Romance" stammt vom Debütalbum der Citizens!, das im Mai erscheinen soll.
2011 hat die schwedisch-amerikanische Kollaboration Miike Snow zwar keine eigene Musik veröffentlicht, untätig waren die drei Herren jedoch nicht: so haben sie zusammen mit Peter Björn & John und anderen schwedischen Musikern das Label "Ingrid" ins Leben gerufen. Klingt viel versprechend, das sollten wir auf jeden Fall im Auge behalten. Doch zunächst gibt es jetzt auch neue Musik von Miike Snow: "Paddeling Out" ist die zweite Single aus dem neuen, zweiten Album "Happy to You", das im März erscheinen soll.
Und wieder einmal ist der Song ein Paradebeispiel dafür, wie man mitreißende, begeisternde Popmusik jenseits der ausgelatschten Pfade macht.
Sonny Moore, besser bekannt unter dem Namen Skrillex, ist zur Zeit wohl einer der angesagtesten Produzenten dieses Planeten. So hat der Mann aus Los Angeles, der seine Musikkarriere als Gitarrist und Sänger einer Rockband begonnen hat, bereits Grammy-Nominierungen und Remixe für Lady Gaga im Lebenslauf stehen. Warum? Weil seine Tracks, die mal als Dubstep, mal als Moombahton oder Electro-House bezeichnet werden, dermaßen frisch und knackig klingen, dass selbst eingefleischte Ich-hab-schon-alles-gehört-Checker völlig überrumpelt werden. Bestes Beispiel ist "Break'n a Sweat".
Der Song, im Übrigen eine Kollaboration mit den verbliebenen Mitgliedern der legendären Band The Doors, stammt von der kürzlich veröffentlichten EP "Bangarang", auf das Debütalbum "Voltage" von Skrillex müssen wir dagegen noch ein wenig warten.
Aura Dione hat mit "Geronimo" im letzten Jahr nach "I Will Love You Monday" ihren zweiten deutschen Nummer-Eins-Hit gelandet. "Gi-Gi-oh-la-la" konnte nach wenigen Wochen wirklich jeder mitsingen. Der Song über den kultigen Apachenhäuptling war die erste Single aus ihrem zweiten Album "Before The Dinosaurs". Auf ihrer zweiten Single "Friends" beschäftigt sich Aura mit den Menschen, die ihr am Liebsten sind, und die in diesem schnelllebigen Musikalltag leider oft zu kurz kommen. Denn niemand ist wichtiger als die eigenen Freunde.
"Ich wollte eigentlich nur einen Song für alle meine Freunde schreiben, weil das die sind, die man immer vergisst beim Songschreiben. Es sind aber genau die Leute, die mich glücklich machen, die mich am Leben halten, die mir Energie geben in den Momenten, wo ich sie am meisten benötige", so Aura über "Friends". Schön zu sehen, dass Aura neben quietschigen Popsongs a la "Geronimo" auch schöne und ehrliche Songs schreiben kann.
Udo Lindenbergs Unplugged-Album hält sich seit Monaten in
den Top Drei der deutschen Albumcharts. Neben schönen Duetten
alter Udo-Songs mit Clueso oder Inga Humpe gibt es auch ein
Wiedersehen mit Udos Langzeitkumpel Jan Delay. Die beiden hatten
schon 2007 auf Jans Single "Im Arsch" zusammen gesungen,
nun folgte im letzten Jahr Jan Delays Revanche mit der gemeinsamen
Unplugged-Version von Lindenbergs "Reeperbahn". Für
die beiden Hamburger natürlich eine
Selbstverständlichkeit, die kultige Erotikmeile von St.Pauli
mit diesem Song zu würdigen. Unter der neuen Version der
beiden kann man die Gitarrenriffs von Everlasts "What It's Like" hören.
Während Jan Delay in diesem Jahr noch mit seinem alten
Programm am 30. Juni in Bonn ein Konzert gibt, hat Udo Lindenberg
Ende letzten Jahres in Hamburg eine Austellung seiner Malereien
eröffnet. Neben den Gemälden kann man auch kleine Filme
und Musik bis zum 11. März im Hamburger Museum für Kunst
und Gewerbe begutachten. Und vielleicht läuft euch ja auch Udo
persönlich über die Füße, der immer wieder die
Ausstellung besucht und hier und da noch Veränderungen
vornimmt.
2008 machte die neuseeländische Sängerin Philipa Brown, Künstlername Ladyhawke, mit ihrem selbst betitelten Debütalbum nachhaltig auf sich aufmerksam: so räumte sie bei den New Zealand Music Awards 2009 so ziemlich alle Preise ab, für die sie überhaupt in Frage kam. Und auch der Rest der Welt zeigte sich von ihrem eleganten 80er-Jahre-Pop sehr angetan: besonders die Single "My Delirium" erreichte in den meisten relevanten Charts sehr respektable Platzierungen. Am 27. März soll nun "Anxiety", das zweite Album von Ladyhawke erscheinen.
Die erste Single ist "Black, White & Blue": ein Song, der einem schon beim ersten Mal das Gefühl gibt, ihn schon tausend Mal gehört und schon immer geliebt zu haben. Vielleicht geht da sogar noch etwas mehr als beim Debüt.
Wenn man sich über die kommenden musikalischen Stars schlau machen will, dann sollte man auf jeden Fall einen Blick in die BBC Umfrage "Sound of..." werfen: dort werden am Ende des Jahres Journalisten und Musikindustrielle nach den Musik-Acts befragt, die höchstwahrscheinlich das nächste Jahr bestimmen werden. Und häufig liegen die Damen und Herren ziemlich richtig. Für das Jahr 2012 wurde auch Lianne la Havas nominiert. Und wenn man sich "No Room for Doubt", ein Duett mit dem amerikanischen Songschreiber Willy Mason anhört, dann weiß man auch, warum: ein wunderschöner, ruhiger Song zwischen Folk und Soul, bei dem jede Note und jede Silbe perfekt sitzt.
Behutsam und luftig wie ein perfektes Soufflee. Und la Havas' Stimme sorgt für eine Gänsehaut nach der anderen. "No Room for Doubt" stammt von der EP "Lost & Found", an einem Debütalbum wird zur Zeit gearbeitet.
In der Regel werden Models, die nebenbei Musik machen, nicht wirklich ernst genommen. Eine Ausnahme sind da die beiden Blondinen von Nervo. Die Australierinnen mit Wohnsitz in London stehen seit Jahren hinter den Plattentellern, schreiben Songs wie "When Love Takes Over" für David Guetta und sind per Du mit den ganz großen der Elektroszene wie Avicii, Afrojack oder Skrillex. Durch ihre Remixe für bekannte Acts haben sich Mim und Liv Nervo in der sonst eher männlichen Danceszene einen Namen gemacht. Und das wurde erst kürzlich mit einem Plattenvertrag und dem daraus resultierenden ersten Album der beiden belohnt.
Die erste kommerzielle Single "We're All No One", auf der die Girls auch zum ersten Mal im Gesang zu hören sind, wird nun auch in Deutschland veröffentlicht. Unterstützung gibt es darauf von Afrojack und Steve Aoki.
Snoop Dogg drückt
mit seinen 41 Jahren noch mal die Schulbank - zumindest im Kino. In
dem amerikanischen Film "Mac
And Devin Go To High School" spielt er, wie ist es auch
anders zu erwarten, einen oft sitzengebliebenen Taugenichts, der
sich seine Zeit lieber mit dem Drehen eines Joints als mit Schule vertreibt. Sein Kumpel im
wahren Leben, Rapper Wiz
Khalifa, mimt den Nerd
Devin, die beiden ungleichen Charaktere werden im Film auch
zu Freunden.
Zu dem Film, der bei uns in Deutschland im Frühling in die
Kinos kommen soll, wird es auch einen Soundtrack mit vielen Songs
von Snoop Dogg und Wiz Khalifa geben. Mit
"Young, Wild &
Free", dem Titelsong des Films, haben die beiden in
Amerika schon die Charts erobert, der Song ist direkt auf Platz
zehn der Billboardcharts gestiegen. Die Leadstimme im Refrain
übernimmt niemand geringes als Bruno Mars, ein Garant
dafür, dass der fröhliche und gechillte Song auch bei uns
in den Charts eine Rolle spielen wird.
Die Neo-Brit-Pop-Welle, die 2005 von Bloc Party und Maximo Park los getreten wurde, hat vielen anderen Bands willkommene Starthilfe gegeben – guten und weniger guten. Zu den guten zählen mit Sicherheit die Maccabees aus London. Der dezent nervöse Art-Pop ihres Debütalbums"“Colour It In" von 2007 erinnerte an Maximo Park oder die Futureheads, hatte aber auch genug eigenes Profil, um zu bestehen. Das neue und dritte Album "Given To The Wild" ist dagegen etwas atmoshpärischer, größer und ambitionierter. Aber das ist kein Fehler. Die Single "Pelican" zum Beispiel beweist, dass die Maccabees auch im Breitwand-Format immer noch Popsongs mit dem gewissen Etwas schreiben können.
Wenn es im Netz um die Produzenten-Stars von morgen geht, dann ist dort auch meistens der Name SBTRKT zu lesen. Der heißt mit richtigen Namen Aaron Jerome, schätzt jedoch die Anonymität und versteckt sein Gesicht deshalb meistens hinter einer exotischen Maske. Der Musiker aus London hat bereits Remixe für Hochkaräter wie M.I.A., Radiohead oder Underworld angefertigt und im Juni 2011 sein selbst betiteltes Debütalbum vorgelegt, das Genres wie Dubstep, House und Soul streift. Die Single "Hold On" ist eine gute Erklärung dafür, dass SBTRKT so hoch gehandelt wird: nur wenige können modernen elektronischen Soul so präzise auf den Punkt bringen.
Hinter dem Namen Grimes steckt die Kanadierin Claire Boucher, die man ohne Zweifel als echtes Multitalent bezeichnen kann: sie malt ziemlich psychedelische Bilder und macht Musik, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Das gilt zumindest für den Song "Genesis": ätherisch, versponnen und schillernd, und trotzdem absolut mitreißend! Im Mai letzten Jahres war Grimes noch als Support für Lykke Li auf Amerika-Tournee, doch schon bald könnte sie selbst der Hauptact sein.
Die Voraussetzungen für einen baldigen ordentlichen Karriereschub sind auf jeden Fall gegeben. "Genesis" stammt vom neuen Album "Visons", das im Februar erscheint.
Manchmal braucht es einen zweiten Anlauf: bereits 2009 wollte die New Yorker Rapperin Azealia Banks, damals noch unter dem Namen Miss Bank$, ihr Debütalbum aufnehmen. Doch nach den berühmten künstlerischen Differenzen mit der Plattenfirma und dem Produzenten wurde daraus nichts. Nach einer kreativen Pause kehrte sie jedoch als Azealia Banks zurück. Und hatte prompt großen Erfolg mit ihrer Single "212". Kein Wunder: Der Track hat mehr Wums als ein Presslufthammer, und dass Azealia Banks sich mit ihren Rap-Künsten hinter niemandem verstecken muss, wird auch sehr schnell klar. HipHop-Newcomer des Jahres 2012, dein Name könnte Azealia Banks sein.
Hochschlafen war gestern, heute gibt es andere
Möglichkeiten, um im Leben und im Beruf für die
Generation Praktikum voran zu kommen. Die Hamburger Jungs von
Deichkind erzählen uns in ihrer neuen Single "Bück
Dich hoch", welche Alternativen es da im Einzelnen gibt. Eine
motivierene Parole für all diejenigen, die sich gerade in
einer Sackgasse des Lebens befinden.
Nach dem plötzlichen Tod ihres Produzenten Sebastian
"Sebi" Hackert im Februar 2009, der für den Sound
und Erfolg der Band mit verantwortlich war, haben sich die
restlichen Bandmitglieder nach einer kurzen Pause zum Weitermachen
entschlossen. Das neue Album "Befehl Von Ganz Unten" wird
am 10. Februar erscheinen, ab März gehen Deichkind mit den
neuen Songs und einer wie immer recht spektakulären
Bühnenshow auf Deutschlandtour.
Mando Diao machen gerade eine kleine Bandpause. Doch die Spezies Musiker kann ja nicht einfach faul auf dem Sofa rumliegen. Nein, da wird gleich ein neues Projekt gestartet. Mando Diao Frontmänner Björn Dixgard und Gustav Noren haben zusammen mit zwei Producern ihres Albums "Give Me Fire" und einem Reggea-Sänger eine Art Künstlerkollektiv unter dem Namen Caligola gegründet, zu dem sich außerdem Filmemacher, Maler und Fotografen dazu gesellen. Im März erscheint das Album der kreativen Meute. Bereits im Dezember kursierte ein Video zum Song "Sting Of Battle" durchs Netz.
Die erste Single ist aber "Forgive Forget", schöner Skandinavengitarrenrock mit souligen Elementen. Damit das Warten auf neues Mando Diao-Material nicht allzu schwer wird, haben die Schweden Anfang Januar zum 10-jährigen Bandjubiläum ein Best-Of-Album veröffentlicht.
Drei Jahre waren MIA weg von der Bildfläche. Naja, zumindest für uns Musikkonsumenten. Denn die Band selbst hat nach einigen kleinen persönlichen Auszeiten seit August 2010 neue Songs geschrieben und eingespielt. Das Ergebnis ist jetzt fertig, gepresst und abnahmebereit. Ab jetzt wird Tacheles gesprochen, denn "Tacheles" heißt das neue Album der vier Berliner Musiker und wird im Frühling erscheinen. MIA selbst sind schon ganz aufgeregt, wie das neue Material bei den Fans da draußen ankommt. Den Anfang macht die erste Single "Fallschirm". Sängerin Mieze philosophiert darin über ein Leben, das nicht immer in geordneten Bahnen verlaufen muss. Manchmal muss man sich ausprobieren, dabei seinem Herzen folgen, auch wenn man dabei das eine oder andere Mal scheitert.
Mit ihren gerade mal 15 Jahren hat die britische Sängerin Birdy bereits eine Castingshow gewonnen, einen Plattenvertrag bekommen und ihr erstes Album mit ihren ganz eigenen Interpretationen bekannter Indiesongs veröffentlicht. Und ihre Heimat Großbritannien ist verrückt nach der zierlichen Sängerin, die ihre Songs oft sehr minimalistisch nur am Klavier einspielt. Schon Anfang 2011 hat sie in Großbritannien den Song "Skinny Love", ein Cover der amerikanischen Folk-Band Bon Iver, veröffentlicht. Der Song stieg daraufhin in die britischen Top 20. Nun soll das Phänomen um das Wunderkind Birdy auch in Deutschland fruchten. Das Debütalbum "Birdy" mit Coversongs von Phoenix oder The National erscheint bei uns Anfang März.
Vor drei Jahren erschien die schwedisch-amerikanische Kollaboration Miike Snow auf der Bildfläche und hinterließ gleich einen bleibenden Eindruck: die Singles "Animal" und "Black and Blue" waren nahezu perfekte Popsongs für das 21. Jahrhundert. Es steckte ja auch reichlich Know-How dahinter: die beiden Schweden Christian Karlsson und Pontus Winnberg hatten als Bloodshy & Avant bereits Stars wie Madonna und Kylie Minogue produziert, und auch Sänger Andrew Wyatt kann auf Kollaborationen mit Mark Ronson oder Carl Barat zurückblicken. Inzwischen kümmern sich alle drei hauptsächlich um Miike Snow: das neue, zweite Album "Happy to You" soll im März erscheinen.
Die neue Single "Devil's Work" ist ein weiterer Beleg, dass Miike Snow große Meister darin sind, griffige Popsongs zu schreiben, die wunderbar eingängig sind und trotzdem ganz neue Wege beschreiten.
Stand: 19.02.2012
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1LIVE Plan B mit Hans Nieswandt
1LIVE Plan B mit Hans Nieswandt: Elektronische Melodien aus Deutschland und dem Rest der Welt
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1LIVE Domian
1LIVE Domian: Die Telefon-Talkshow auf 1LIVE und im WDR Fernsehen Mit Jürgen Domian Thema: Ich hasse dieses Gefühl Hotline: freecall 0800/2205050 / Fax: 0800/2205051
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1LIVE Nacht
1LIVE Nacht: Musik und Comedy für den Sektor bei Nacht Darin: 03.00, 04.00 Nachrichten, Wetter
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1LIVE mit Olli Briesch und dem Imhof
Neu im Kino: "In The Land Of Blood And Honey", die neue Staffel Germany's next Topmodel, Was erlaubt Facebook und was nicht? |
1LIVE die Schorn-Show
Der Vormittag in 1LIVE |
1LIVE mit Terhoeven und dem Dietz
Der Nachmittag in 1LIVE |
1LIVE Sektor
1LIVE Sektor: Mit Bella Lesnik Die Themen des Tages im Sektor
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1LIVE Plan B
1LIVE Plan B: Mit Christiane Falk Der Abend in 1LIVE - im Zeichen der Popkultur
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